Vegan Wednesdeay #62: Endlich wieder dabei

vegan wednesday

Lang, lang, viel zu lang ist es her, dass wir zuletzt  beim Vegan Wednesday mitgemacht haben. Das lag nicht daran, dass wir uns nicht zum veganen Essensmittwoch durchringen konnten, sondern schlicht daran, dass wir zu beschäftigt und zu gemütlich waren, um Fotosessions zu veranstalten. Da es jeden Tag abends schneller dunkel wird, haben wir uns jetzt aber doch noch schnell aufgerafft, bevor auf den Fotos nur noch Schemen zu erkennen sind. Weiterlesen

Kürbisgnocchi mit Pilzen

kürbisgnocchi

Kürbisgnocchi sind ganz schön viel Arbeit und wir wollten sie ehrlich gesagt nicht unbedingt nach einem anstrengenden Arbeitstag oder für eine Großfamilie kochen. Alleine einen Hokkaido auseinanderzumehmen und zu schälen (man kann übrigens auch andere Kürbissorten nehmen), ihn im Ofen zu garen und dann durch die Kartoffelpresse zu drücken, nötigt Geduld und manchmal auch Muskeleinsatz ab. Weiterlesen

Liebste Kürbissuppe

liebste kürbissuppe

Statt uns wehmütig den Sommer zurückzuwünschen, freuen wir uns einfach, dass der Herbst da ist. Ein Kürbisherbst, in dem man zuhause den Regenschirm zuklappt, die Matschstiefel auszieht und es sich mit einer warmen Suppe (und Herr Lieblingsmahl) gemütlich macht. Natürlich gibt es in etwa so viele Kürbissuppenrezepte wie bunte Blätter im Herbst. Weiterlesen

Veganes SchniPoSa: Schnitzel mit Pommes und Salat

Veganes Schnitzel

Wer in der vegetarischen oder gar veganen Küche nur nach Ersatzprodukten für die Fleischküche sucht, wird auf Dauer vermutlich nicht glücklich werden. Sowohl die Enttäuschung, dass das Duplikat nie ganz so schmeckt wie das Original, als auch die mangelnde Vielfalt der Gerichte würden Herr und Frau Lieblingsmahl jedenfalls mehr Essenfrust als Essenfreude bringen. Weiterlesen

Karottensalat mit Ingwer

Karottensalat mit Ingwer

Heute gibt’s mal nichts Aufwändiges, sondern eine schöne Variante des altbewährten und doch hundertfach variierten Karottensalats. Unser Hausrezept hat die Besonderheit, dass reichlich Ingwer hineingehört und dafür das Öl völlig weggelassen wird. Mit der Küchenmaschine ist er ganz schnell fertig und Frau Lieblingsmahl mag ihn besonders, wenn er einen Tag im Kühlschrank durchzieht. Weiterlesen

Vegane Spaghetti Bolognese

Vegane Spaghetti Bolognese

Vegane Spaghetti Bolognese

Lange haben wir getestet, wie eine vegane Bolognese nach Bolognese schmeckt. Mit normalem Tofu, Räuchertofu und Pilzen haben wir zwar richtig leckere Soßen fabrizieren können, aber entweder hat die Konsistenz nicht gestimmt oder die Soße hat uns mehr an Gemüsetopf als an eine Bolognese erinnert. Schließlich haben wir doch auf ein Fertigprodukt zurückgegriffen, nämlich auf die kleinen Sojaschnetzel.

Für zwei Ausgehungerte

  • 100 g Sojaschnetzel
  • 1 Tomatendose
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Karotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Fenchel
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel Sojasoße
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • Soja Cuisine oder Pflanzenmilch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano
  • 1 Lorbeerblatt
  • Sonnenblumenöl

Das ist zu tun

  • Sojaschnetzel mit kochender Gemüsebrühe und Sojasoße etwa 15 Minuten einweichen. Danach Brühe absieben und Sojaschnetzel ausdrücken. Die Brühe nicht wegschütten.
  • Karotte, Zwiebel, Knoblauch und Fenchel kleinschneiden
  • Pfanne mit Sonnenblumenöl erhitzen, Sojaschnetzel scharf anbraten
  • Zwiebeln, Karotten und Fenchel zugeben und mitdünsten. Dann den Knoblauch zugeben.
  • Tomatenmark mit dem Oregano und dem Lorbeerblatt ebenfalls kurz mitdünsten. Salzen und Pfeffern.
  • Mit dem Weißwein und der Brühe ablöschen.
  • Tomatendose in die Pfanne geben und das Ganze etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  • Mit einem Schuss Soja Cuisine oder Pflanzenmilch und Salz und Pfeffer abschmecken.

Besserwissen

Nichtveganer können zum Schluss einen Schluck Sahne zugeben und mit Parmesan die Bolognese noch würziger machen.

Vegane Spaghetti Bolognese

Kichererbsen-Blumenkohl-Curry

kichererbsencurry

kichererbsencurry

Wie es sich für echte Lieblingsmahllinge gehört, wollen wir am liebsten alles selbst machen – Nudelteig, Gemüsefond und natürlich auch Kichererbsen kochen. Wie schön ist es, wenn man sich richtig Zeit nehmen kann und hinterher genau weiß, warum das auf dem Teller nun so schmeckt, wie es schmeckt…
Leider ist das aber auch ganz schön anstrengend. Dann nämlich zum Beispiel, wenn man eigentlich gerade Dringenderes zu tun hat, als irgendwas das dritte Mal durchzusieben, oder man die Wohnung erst einmal aufräumen sollte, bevor überall meterlange Nudelbahnen aufgehängt werden. Und blöd auch, wenn man ganz spontan Hunger bekommt und unbedingt sofort etwas Leckeres essen will.
Also gibts eben doch auch Dosenfutter. Auch bei den Kichererbsen. Statt sie am Abend vorher einzuweichen und dann eine Stunde zu kochen, verheißt ein Plopp leider und zum Glück viel schneller ein leckeres Lieblingsmahl.
Die folgende Currykreation klingt übrigens viel aufwendiger, als sie ist. Wie bei fast jedem Curry wird letztlich alles kleingeschnippelt, in einen großen Topf geschmissen und so lang gekocht, bis das Gemüse gar ist. Guten Hunger!

curry

Für drei

  • 700 g Blumenkohl
  • 240 g Kichererbsen aus der Dose
  • 400 ml Kokosmilch
  • 2 Karotten
  • 5 cm lange Ingwerknolle
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Zitronenblätter oder Zitronengras
  • 1 Esslöffel Sojasoße
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
  • 1-2 Teelöffel Curry
  • 1 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 1 Esslöffel Mandelmus
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • Salz
  • 4 Lauchzwiebeln

Das gibt es zu tun

Karotten, Ingwer und Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Kreuzkümmelsamen ohne Öl anrösten und im Mörser zerstoßen.
Ingwer und Karotten in einem großen Topf mit Öl kurz anbraten, dann Kreuzkümmel, Curry, Zitronenblätter und Knoblauch zugeben und durchrühren.
Blumenkohl in kleine Röschen schneiden und ebenfalls zugeben. Sojasoße dazu und salzen. Mit Kokosmilch ablöschen.
10-15 Minuten bei mittlerer Hitze zugedeckt köcheln lassen.
Kichererbsen und Mandelmus einrühren, Zitronenblätter herausnehmen und mit Zitronensaft abschmecken. Lauchzwiebeln über das fertige Gericht streuen.

Besserwissen

Natürlich könnt ihr statt Currypulver die intensivere Currypaste nehmen. Wer nicht auf Low Carb steht, darf auch was dazu essen, zum Beispiel Herr Lieblingsmahls Basmati.

curry

Gemüse-Paella

Gemüsepaella

Gemüsepaella

Es gibt Gerichte, die können gar nichts Besonderes sein. Herr und Frau Lieblingsmahls Gemüse-Paella ist auf den ersten Blick so eins. Reis mit Gemüse – dafür braucht man doch kein Rezept? Das gibts doch nur dann, wenn gar nichts anderes mehr im Haus zu finden ist? Kein hipper Basmati-Reis, keine exotischen Früchte oder extravaganten Tofuauswüchse?
Warum die Gemüse-Paella so gar nichts mit langweiligem Reis mit Gemüse zu tun hat, können sich Herr und Frau L. ehrlich gesagt selbst nicht so richtig erklären. Vielleicht liegts an der Lieblingspfanne, die sie gern für das Gericht benutzen, der so schön gelben Zitrone, den Nüssen oder an romantischer Urlaubserinnerung. Was der Grund auch sein mag, die Gemüse-Paella schmeckt gar nicht gewöhnlich, sondern besonders lecker. Oder was sagt ihr?

Für zwei

  • 200 g Langkornreis
  • 1-2 Paprikaschoten
  • 1 Zucchino
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 kleine Karotte
  • 2 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Bio-Zitronen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 Handvoll Cashewnüsse
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • Salz, Pfeffer

Das ist zu tun

Es geht los mit Herrn Lieblingsmahls Standardreis:

  • 1/2 Zwiebel schälen und fein schneiden
  • Zwiebel in einem Topf mit 1 Esslöffel Olivenöl anschwitzen
  • den Reis und das Lorbeerblatt hinzufügen, kurz umrühren und mit der Gemüsebrühe ablöschen
  • Salz und Pfeffer zugeben
  • den Reis einmal aufkochen lassen, danach auf niederer Temperatur mit Deckel 15-20 Minuten weiterköcheln lassen

Weiter geht es mit dem Gemüse:

  • 1/2 Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden, Paprika entkernen und wie Karotte und Zucchino klein würfeln, Lauch in Scheiben schneiden, Tomaten ebenfalls würfeln
  • eine große Pfanne mit 2 Esslöffel Olivenöl aufsetzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin kurz andünsten, dann Paprika, Karotte, Zucchino, Lauch und den Rosmarin ein paar Minuten mitdünsten; zum Schluss noch die Tomate hinzufügen
  • den Reis unter das Gemüse heben, mit Kurkuma sowie Salz, Pfeffer und 2 Esslöffel Zitronensaft abschmecken
  • kurz ziehen lassen und grob gehackte Cashewnüsse zugeben
  • für echtes Paellagefühl bleibt der Reis in der Pfanne und wird mit Zitronenstücken garniert

Besserwissen

Wessen Bauch nicht so gerne Paprika mag, dem sei empfohlen, die Paprika halbiert und entkernt in den Ofen zu schieben und so lang zu grillen, bis die Haut schwärzlich wird und sich von der Paprika löst.

GemüsepaellaGemüsepaella