Vegane Apfeltarte

So sehr wir Apfelkuchen lieben, so erstaunlich ist es, dass wir uns erst ganz kürzlich an einer ganz klassischen Apfeltarte versucht haben. Wenn sie schon ohne besondere Raffinesse auskommt, dann wollten wir sie zumindest vegan versuchen. Und der Versuch ist geglückt.

tarte

Für eine Tarte (Ø 26 cm)

  • 240 g Mehl Type 405
  • 160 g kalte Margarine (Alsan)
  • 80 g Zucker
  • 1 kleine Prise Salz
  • 3 säuerliche Äpfel
  • 1-2 Esslöffel Zitronensaft
  • 1-2 Esslöffel brauner Zucker
  • Aprikosenmarmelade

So geht’s

  • Mehl, Zucker und Salz mischen
  • Kalte Margarine in groben Stücken auf der Mehl-Zucker-Mischung verteilen, mit einem Messer zerhacken, bis eine krümelige Masse entsteht.
  • Mit den Händen zu einer Kugel formen und 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  • Äpfel schälen, entkernen, in Spalten schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
  • Den gekühlten Teig auf einer ausreichend bemehlten Arbeitsfläche auswellen und in eine eingefettete Tarteform/runde Kuchenform geben. Darauf achten, dass der Rand dabei nicht zu stark hochgezogen wird.
  • Die Apfelspalten auf dem Teig fächerförmig verteilen, mit dem braunen Zucker besträuen.
  • Im Backofen bei 175° C auf unterer Schiene bei Ober-/und Unterhitze ca. 30 Minuten backen.
  • Wenn die Tarte aus dem Ofen kommt, abschließend noch mit etwas Aprikosenmarmelade bepinseln.

Besserwissen

Man sieht es vielleicht auf den Fotos: Der vegane Mürbeteig war etwas schwierig zu händeln und weigerte sich, richtig dünn und trotzdem stabil zu bleiben. Dafür kommt er aber ganz ohne Konservierungsstoffe und Tier aus. Da darf er dann auch etwas krümeliger sein. Oder wie macht ihr euren veganen Mürbteig?

tarte

tarte

19 Gedanken zu “Vegane Apfeltarte

  1. Die Krümeligkeit des veganen Mürbeteigs…. ja ja ;-) Also ich finde es auch nicht so schlimm, wobei es definitiv so ist. Was ich meistens mit hinzugebe ist 1-2 EL Sojamehl, bindet ein bisschen besser. Ansonsten habe ich bemerkt dass, je kompakter die Füllmasse ist wie z.B. bei einem (veganen) Käsekuchen, je höher sie bis an den Rand reicht, desto besser hält der Boden und der Rand, desto weniger „krümelt“ es.

    Liebe Grüsse,
    Franziska

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    1. Mürbeteig machen wir schon lange ohne Ei. Deshalb waren wir einigermaßen überrascht, dass Alsan/Butter so einen großen Unterschied bringt. Vielen Dank für den Tipp mit dem Sojamehl. Wir werden ihn sicherlich einmal ausprobieren, auch wenn wir eigentlich unseren Sojakonsum etwas reduzieren wollten.

      Herzliche Wochenendgrüße
      Herr & Frau Lieblingsmahl

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      1. Sojafreie Rezepte finde ich sehr begrüßenswert :) Sojamehl ist in der Tat ein ganz guter Ei-Ersatz, allerdings kann man auch ganz gute Ergebnisse mit China-Samen erzielen, wenn man diese vorher ein wenig einweicht und aufquellen lässt. Ansonsten backe ich meine Kuchen auch gern mit Apfelmus statt Ei. Der Teig wird dann meistens etwas schwerer und nicht so fluffig, aber dafür schön saftig :)

        Liebe Grüße vom Krümelmonster

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        1. Liebes Krümelmonster,

          vielen Dank für die Tipps, wir freuen uns immer über Essens-Input. China-Samen kennen wir noch gar nicht, oder meintest du vielleicht Chia-Samen?

          Lieb zurückgegrüßt
          Herr und Frau L.

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        2. Ich habe den Kuchen ausprobiert und den Teig tatsächlich mit Apfelmus zubereitet. Das passt schließlich auch zum restlichen Kuchen… Ich habe einfach einen zusätzlichen Apfel kleingeschnitten und mit den 80g Zucker aufgekocht, dadurch wir das Wasser direkt aus dem Apfel gezogen und man muss nicht noch welches dazugeben…
          Es hat wunderbar funktioniert, der Teig war überhaupt nicht zu krümelig.

          Liebe Grüße
          Zettelchen

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        3. Unsere LeserInnen sind einfach die Besten! Vielen Dank für deinen wertvollen Input. Demnächst wagen wir uns einmal an eine vegane Quittentarte und setzen natürlich den Tipp um.

          Lg
          Herr und Frau Lieblingsmahl

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    1. Apfelkuchen gehört auch zu unseren absoluten Lieblingsköstlichkeiten. Das Schöne ist ja auch, dass Apfelkuchen meist nicht nur ruckzuck gebacken sind, sondern Äpfel das ganze Jahr verfügbar und sogar regional erhältlich sind.

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  2. mapf! da würde ich sogar fast bei diesem sonnig-warmen frühlingstag in die Küche stehen und backen…. da entschwinde ich doch ganz rasch in den balkonharten, bevor der Sabber zu arg tropft…. hui, so richtig gut zum naschen sieht das bei euch aus!

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  3. zu Franziskas Tipp würde ich noch ergänzen, dass ihr ggfs. 1 bis 2 EL Wasser dazu geben könntet. Ich hab grad am Samstag n Mürbeteig gemacht mit dem Verhältnis 1 Teil Mehl, 1/2 Teil Margarine – konkret: 150 Gramm Mehl, 75 Gramm Margarine, 1 TL Sojamehl, 1 bis 2 EL Wasser, 2 EL Zucker, 1 Prise Salz sowie etwas abgeriebene Zitronenschale. Der Teig sollte beim Zusammenfügen weder krümelig sein (zu wenig Wasser), noch an den Händen kleben (zu viel Wasser – das lässt sich dann nur schwer wieder eliminieren…).

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  4. Man muss den Mürbeteig eine ganze weile verquirlen/vermischen ,dann nimmt das Mehl der Zucker die Feuchtigkeit von der Margarine auf und man kann den Teig wunderbar kneten und verteilen.

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  5. Also, probiere gerade die Apfeltarte,
    habe dem Teig ein bischen Wasser zugegeben, und schwups, der Teig war eine Kugel.
    Danke euch für das Rezept und denen die o nett weiter probiert haben.
    In einer Stunde weiß ich mehr, hmm.

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  6. Ich habe das Rezept vor zwei Wochen entdeckt, und gerade steht meine vierte Apfeltarte im Ofen :) Vor allem in dieser herbstlichen Jahreszeit macht es Spaß, dieses einfache, aber super leckere Rezept immer wieder zu verwenden. Ich füge meinem Mürbeteig immer etwas Rapsöl hinzu und knete ihn gut durch, bevor ich ihn kalt stelle – zerbröselt ist er mir bislang nur beim ersten Versuch. Vielen Dank für dieses wunderbare Rezept :)

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    1. Liebe Laura,
      das freut uns sehr! Gerade heute hätten wir auch wieder richtig Lust auf so ein Stück Apfeltarte. Ob wir noch schnell den Ofen anschmeißen sollen? Das Schöne an den einfachen Rezepten ist ja, dass man die Zutaten fast immer schon im Haus hat und ganz spontan loselegen kann. :-)

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