Schonkost deluxe: Kartoffel-Möhren-Stampf

Kartoffel-Möhren-Stampf

Wir würden ja gerne sagen, dass wir nun kränklich sind, weil wir zu hart ins neue Jahr gefeiert haben. Die Wahrheit ist aber, dass wir an Silvester einen schönen gemütlichen Racletteabend hatten und die Bazillen uns hinterrücks und – unserer Meinung nach – völlig grundlos erwischt haben. Deshalb ist es Zeit für unaufwändige vegane Schonkost, die aber so deluxe ist, dass sie gar nicht nach Schonkost schmeckt. Eines dieser formidablen Mahle ist für uns ein Kartoffel-Möhren-Stampf, der zum Beispiel mit ein paar Tofuscheiben ein tolles vollständiges Mahl wird. Und was ist euer liebstes Krankheitsmahl?

Kartoffel-Möhren-Stampf

Gegen Bazillen

  • 2/3 mehlige Kartoffeln und 1/3 Karotten
  • wenig Alsan oder neutrales Öl
  • ein Stück Ingwer
  • Pflanzenmilch (wie nehmen am liebsten Hafermilch) oder normale Milch
  • (Vanille-)Salz
  • Zimt
  • Muskatnuss
  • (1/2 Vanilleschote)

So geht’s

  • Ingwer, Kartoffeln und Karotten schälen
  • Ingwer sehr klein schneiden und mit wenig Alsan oder Öl kurz in einem Topf anbraten
  • Kartoffeln und Karotten in Stücke schneiden und zum Ingwer geben
  • So viel Pflanzenmilch oder Kuhmilch zu den Kartoffeln/Möhren geben, dass sie etwa halb bedeckt sind
  • Wenn kein Vanillesalz vorhanden ist, eine halbe Vanilleschote in die Milch hineingeben
  • Mit zugedecktem Deckel bei niedriger Hitze so lang köcheln lassen, bis alles weich ist
  • Vanilleschote herausfischen
  • Alles liebevoll stampfen und nach Bedarf noch etwas Milch hinzufügen
  • Mit (Vanille-)Salz, einer Prise Zimt und Muskatnuss abschmecken

Kartoffel-Möhren-Stampf

Besserwissen

Wie homogen der Stampf sein soll, ist natürlich jedem selbst überlassen, Herr und Frau Lieblingsmahl mögen es gerne, wenn der Kartoffelstampf Charakter hat und nicht so sehr an ein Kartoffelpüree erinnert. Ach ja, der Stampf schmeckt übrigens auch, wenn man nicht krank ist.

Kartoffel-Möhren-Stampf

6 Gedanken zu “Schonkost deluxe: Kartoffel-Möhren-Stampf

  1. Ah… Stampf…allein vom Wort läuft einem das Wasser im Mund zusammen, ganz anders als beim nüchternen „Kartoffelbrei“. Ich wünsche Euch gute Besserung. Liebe Grüße
    ToMa

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    1. Mit dem Tofu haben wir nichts Besonderes gemacht: Wir haben ihn in etwas Sojasoße marinieren lassen und dann scharf angebraten. Wenn es schnell gehen soll und wir keine Zeit haben den Tofu lange in der Sojasoße ziehen zu lassen, geben wir gerne auch direkt während des Bratvorgangs die restliche Sojasoße bei starker Hitze dazu.

      Frohes Stampfen wünschen
      Herr und Frau Lieblingsmahl

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