Berliner aus dem Backofen (Krapfen)

Unser alljährlicher Beitrag zu Fastnacht, Fasching oder Karneval beschränkt sich in der Regel auf das Backen. So wohl auch dieses Jahr. Statt klassisch Fettgebackenem haben wir dieses Mal jedoch die Backofen-Version der Berliner getestet. Diese Zubereitung hat den Vorteil, dass die Krapfen mit weniger Kalorien als ihre in Fett gebackenen Artgenossen auskommen und man sich die geruchsintensive Narretei des Frittierens sparen kann. Zum Glück schmecken die Krapfen aus dem Backofen aber dennoch nach Luftschlangen und Konfetti!Berliner (Krapfen aus dem Backofen)Berliner (Krapfen aus dem Backofen)

Für 12–14 Berliner

  • 300 g Weizenmehl Type 405
  • 60 g Zucker
  • 15 g frische Hefe
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 50 g flüssige Butter
  • 2 Eigelb
  • Zesten einer halben Zitrone
  • etwa 100 g Marmelade
  • 2 Esslöffel flüssige Butter
  • 150 g Puderzucker

So geht’s

  • Aus Milch, 30 g Zucker, 2 Esslöffel Mehl und der Hefe einen Vorteig herstellen und 10 Minuten im Warmen gehen lassen
  • Restliches Mehl, Zucker, Butter, Eigelbe und Zitronenschale hinzugeben und 10 Minuten kneten
  • Teig 90 Minuten gehen lassen
  • Aus dem Teig 12-14 Berliner formen, rundwirken
  • Berliner auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit einem Geschirrtuch bedecken und weitere 40 Minuten gehen lassen
  • Im vorgeheizten Backofen bei 200° C bei Ober-/Unterhitze 12–15 Minuten backen
  • Marmelade durch ein Sieb passieren
  • Berliner kurz abkühlen lassen und mit einem Spritzbeutel mit der Marmelade füllen
  • Abschließend mit etwas flüssiger Butter bepinseln und mit viel Puderzucker bestreuen

Berliner (Krapfen aus dem Backofen)

Berliner (Krapfen aus dem Backofen)

Besserwissen

Ob Kristallzucker oder Puderzucker, jeder Jeck ist anders! Nutzt ihr Kristallzucker, könnt ihr einfach die noch warmen mit Butter bestrichenen Berliner darin wenden.

Berliner (Krapfen aus dem Backofen) Berliner (Krapfen aus dem Backofen)

15 Gedanken zu “Berliner aus dem Backofen (Krapfen)

    1. Hefeteig stellt auch unsere Geduld jedes Mal auf die Probe. Zum Glück lohnt sich das Warten aber – besonders wenn der Teig zu leckeren Berlinern verarbeitet wird. Sind sie denn schon aufgegessen?

      LG
      Caroline und Hannes

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  1. Halo,
    Dank dir haben wir leckere Krapfen gehabt.
    Schön mit Hirtenmark gefüllt.
    Hab sie nur ne Minute zu lang im Ofen gehabt.
    Sieht man Dank Puderzucker aber nicht 😁

    Grüße aus Franken

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      1. „Hiffenmark“ ist Marmelade aus Hagebutte? Das hört sich nach einer spannenden Füllung an! Wir nehmen gerne Erdbeermarmelade oder welche aus Himbeeren.

        Und was den Puderzucker angeht: Er hat bei uns auch schon das ein oder andere Missgeschickt gerettet.

        Viele Grüße nach Franken!
        Hannes

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        1. Ja, das ist Hagebutte. So gefüllt bekommt man sie bei uns hier bei jedem guten Bäcker.
          Is hald frängisch! 😁

          Danke nochmal fürs gute Rezept, Handy auch schon weiter empfohlen

          Gefällt 1 Person

  2. Habe länger nach einem Rezept gesucht für Berliner aus dem Backofen. Bei den meisten Rezepten stand, dass sie dann wie Hefebrötchten schmecken und nichts mit Berlinern zu tun haben.
    Aber auf Grund der tollen Bewertungen hab ich das hier doch mal ausprobieren wollen.

    Und sie sind echt lecker geworden. Das ganze Gehen zieht sich zwar etwas in die Länge, aber es lohnt sich, weil dadurch werden sie mega flufflig.
    Ganz so wie frittierte Berliner schmecken sie zwar nicht, aber wenn man dann an die Kalorien denkt, die man sich spart, macht es das wieder wett ;)

    Sind sehr lecker und fluffig. Werd ich auf jeden Fall wieder machen.

    Hab aus dem Teig erst mal nur 10 Berliner hin bekommen, aber dafür riiiießige :-D
    Nächstes mal mach ich kleinere und dann sind es auch mehr ;) dann sind sie genau richtig.

    Vielen, vielen Dank für das tolle Rezept. Mach ich auf jeden Fall wieder!!!

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    1. Liebe Sarah,

      schön, dass dir das Rezept gleich gelungen ist und du die kalorienfreundlichen Berliner mochtest! Unterm Jahr gibt es bei uns auch mal die „Echten“, also in Fett Gebackenen vom Bäcker um die Ecke, zur Fasnacht nehmen wir uns aber gern die Zeit, selbst Hand anzulegen.
      So können wir auch guten Gewissens mehr als einen oder eben einen Riesenberliner essen. :-)

      Liebe Grüße
      Caroline

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