Mittwoch ist Markttag. Dann gibt es frisches Gemüse und leckere eingelegte Oliven. Trotz der vielen Leckereien gibt es aber immer nur vor einem Stand eine richtig lange Schlange: dem kleinen Brotstand mit seinen gerade mal zwei Sorten von Brot. Als Herr und Frau Lieblingsmahl sich das erste Mal in diese Schlange einreihten, durften sie feststellen, dass sich das Anstehen lohnt. Weiterlesen
Autor: lieblingsmahl
Avocado-Pesto
Wer Pasta liebt, dem kann Pesto nicht ganz unlieb sein. Und so ist es nicht ganz überraschend, dass auch Herr und Frau Lieblingsmahl Pesto mit großer Leidenschaft verspeisen. Jedenfalls so lange, bis sie sich daran übergessen haben und sich wie aufgedunsene Ölsardinen fühlen. Um das zu verhindern, ersetzen sie am liebsten einen Teil des Olivenöls durch Avocado. Das ist wahrscheinlich nur unwesentlich unkalorischer als die klassische Variante, schmeckt aber etwas leichter und fruchtiger. Sobald Herr und Frau L. eine reife Avocado erspähen und es frische Kräuter gibt, schlagen sie deshalb zu. Und dann natürlich auch beim Essen!
Für zwei
- 1 Avocado
- 1,5 Esslöffel Zitronensaft
- eine Handvoll Pinienkerne
- 1/2 Bund Petersilie
- 2 Esslöffel ungesüßter (Soja-)Joghurt
- 1 Knoblauchzehe
- 1-2 Tomaten
- 1,5 Esslöffel Olivenöl
- 1 Teelöffel Sojasoße
- Salz
- Chili
Das gibt es zu tun
Die hoffentlich weiche Avocado halbieren, Kern entnehmen, Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen und in eine Schüssel geben. Damit die Avocado nicht braun wird und für die nötige Säure den Zitronensaft zugeben.
Pinienkerne in der Pfanne ohne Öl rösten und dazugeben.
Dann kommen hinein: Petersilie, (Soja-)Joghurt, Knoblauchzehe, Olivenöl und die Sojasoße.
Alles mit dem Zauberstab mixen (wer den nicht hat, kann natürlich auch die Avocado mit einer Gabel zerdrücken und Petersilie und Knoblauch mit dem altmodischen Küchenmesser kleinkriegen).
Damit die Pampe nicht ganz so pampig ist und etwas Frische reinkommt, werden die Tomaten kleingeschnitten und untergehoben.
Mit Salz, Chili und evt. noch mehr Zitrone abschmecken.
Besserwissen
Für wen Pesto ohne Parmesan nicht geht, der kann diesen gerne noch zufügen – das Avocado-Pesto ist aber auch in seiner veganen Form schön würzig. Natürlich könnt ihr auch die Petersilie zum Teil oder ganz durch Basilikum ersetzen. Herr und Frau Lieblingsmahl bevorzugen aber die vielleicht etwas frischer daherkommende Petersilienvariante.
Heimischer Rhabarberkuchen
Rhabarberrhabarberrhabarber. Herr und Frau Lieblingsmahl sind sich nicht ganz einig, wie der perfekte Rhabarberkuchen nun aussehen muss. Mürbteig oder Rührteig, mit oder ohne Baiser … Heute hat sich Frau L. beim Streit durchgesetzt und darf ihren heimischen Rhabarberkuchen präsentieren. Tadaaaaaaa! Weiterlesen
Pfirsich-Rucola-Salat
Wir lieben Rucolasalat und wollten letzten Sommer etwas besonders Edles mit dem grünen Kraut machen. Die Wahl fiel deshalb auf ein Rezept mit Feigen, hatten wir doch gerade beim letzten Einkauf welche gesehen. Als wir dann aber einkaufen wollten, waren keine Feigen mehr aufzufinden – und das in drei Lebensmittelgeschäften. Ein fruchtiger Ersatz musste her. Wir beschlossen, dass es schon etwas matschig daherkommende Bergpfirsiche sein sollten. Das war die richtige Entscheidung, denn zum Glück wurde der Salat zu einem richtigen Schlemmermahl.
Etwas später bekamen wir dann doch noch Feigen – und was sollen wir sagen: Die kamen längst nicht so gut wie unsere Weinbergpfirsiche.
Für zwei
- 125 g Rucola
- 3 Weinberg- bzw. Wildpfirsiche
- 1/2 Zitrone (Saft)
- 2 Esslöffel Pinienkerne
- 4 Esslöffel Olivenöl
- 2 Esslöffel Balsamico
- 1 Esslöffel Wasser
- 1 Teelöffel Honig
- 1/2 Teelöffel Salz
- Parmesan
Das ist zu tun
- Bergpfirsiche schälen und mit Zitronensaft marinieren – etwas ziehen lassen
- Rucola waschen und lange Stile entfernen
- Kerne ohne Öl in einer Pfanne anrösten
- Olivenöl, Balsamico, Wasser, Honig, Salz mixen
- Rucola mit der Salatsoße, den Pinienkernen und den Pfirsichen in eine Schüssel geben und Parmesan nach Lust und Laune darüberhobeln
Besserwissen
Die Weinberg- bzw. Wildpfirsiche zeichnen sich dadurch aus, dass sie aromatischer sind als ihre runden Verwandten. Wer mag, kann aber natürlich auch das Originalrezept mit Feigen probieren. Weil Herr Lieblingsmahl ein großer Sonnenblumenkernfan ist, ersetzen diese bei uns auch mal die Pinienkerne.
Baba Ghanoush

Baba Ghanoush ist ein leckeres, wenn auch knoblauchiges Auberginengericht und wird von uns quasi immer mit diesem Basmatireis und gerne auch Falafel zusammen gegessen. Der einzige Nachteil des Gerichts ist, dass der heiße Ofen, länger als uns im Sommer lieb ist, zum Einsatz kommt. Dafür schmecken die Auberginen dann aber auch besonders gut!
Für zwei
- 2 Auberginen
- 1 Esslöffel Olivenöl
- 1 geh. Esslöffel ungesüßten (Soja-)Joghurt
- 1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
- 2 Teelöffel Sesamkörner
- 1 Esslöffel Zitronensaft
- 1 Teelöffel Salz
- 1/2 Bund Petersilie
- 1 gr. Knoblauchzehe
Das gibt es zu tun
Auberginen mit einer Gabel mehrfach einstechen und im Ofen auf der oberen Schiene bei 250°C etwa 40 Minuten grillen.
Währenddessen könnt ihr den Sesam und Kreuzkümmel in einer Pfanne ohne Öl rösten und anschließend mörsern oder mahlen.
Wenn die Auberginen etwas ausgekühlt sind, halbieren und das Mark mit einem Löffel herauskratzen und kurz pürieren.
Zur Aubergine den gepressten Knoblauch, Zitronensaft, Salz, Öl, Joghurt, fein geschnittene Petersilie und die gemörserten Gewürze zugeben.
Uns schmeckt das Baba Ghanoush am besten, wenn es lauwarm ist!
Besserwissen
Wer Koriander mag, kann die Petersilie im Baba Ghanoush einfach ersetzen.
Herr Lieblingsmahls Basmati
Es gibt Reis, Baby!
Frau Lieblingsmahl war nie Fan dieses Korns, Herr Lieblingsmahl jedoch liebt Reis in allen Variationen: als Milchreis, Langkornreis, Risottoreis… Um Frau Lieblingsmahl davon zu überzeugen, dass Reis nicht nur nach pappiger Pappe schmeckt und auch für sich und ganz ohne Sahnesoße die Kochzeit wert ist, zog Herr Lieblingsmahl deshalb aus, um dieses Rezept zu zaubern. Und siehe da: Es schmeckte!
Der arabische Einschlag mit Kreuzkümmel, Ingwer, Nelken und Kurkuma ist kaum zu übersehen. Besonders gut dazu passt beispielsweise dieses Baba Ghanoush.
Für zwei
- 200 g Basmatireis
- Wasser
- 1 Esslöffel Sonnenblumenöl
- 1 kleine Zwiebel
- 1 kleines Stück Ingwer
- 1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen, gemörsert oder gemahlen
- 1/2 Teelöffel Salz
- 1/2 Teelöffel Kurkuma
- 1 Lorbeerblatt
- 1 Teelöffel Zitronensaft
- 5 Nelken
Das gibt es zu tun
Im Gegensatz zum Kochbeutelreis gibt es beim Würz-Basmati doch etwas mehr zu tun:
Zunächst den Reis in einer Schüssel mit Wasser bedecken, 10 Minuten ziehen lassen und das Wasser wieder abgießen.
Zwiebel und Ingwer fein schneiden, in Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze anbraten. Den gewässerten Reis, die Kreuzkümmelsamen, Lorbeerblatt, Kurkuma, Nelken und Zitronensaft zufügen. Mit circa 350 ml kochendem Wasser ablöschen, gut umrühren.
Dann kann der Deckel auf den Topf und der Herd ausgemacht werden, damit der Reis weiter auf der noch warmen Kochplatte ziehen kann. In etwa 12 Minuten ist er gar.
Besserwissen
Wenn der Basmati ganz im Mittelpunkt stehen soll und auf Baba Ghanoush und Co. verzichtet wird, könnt ihr auch Erbsen und feingeschnittene Karotten mit der Zwiebel und Ingwer andünsten. Mit einem Raita ergänzt, habt ihr eine vollständige Mahlzeit.
Geduldiges Dinkelmischbrot
Dieses Brot braucht Geduld. Es wird am Vorabend angesetzt und kann am nächsten Morgen gebacken werden. Zum Glück entschädigt das Ergebnis für die lange Wartezeit. Ein bisschen Vollkorn für das Gesundheitsgewissen ist drin, es kommt aber ganz ohne Körner aus und wird schön fluffig. Weiterlesen
Zitronen-Eistee
Wenn Frau Lieblingsmahl Eistee hört, denkt sie sofort an Zuckerwürmchen in einer Plastikdose. Wasser dazu, umrühren und fertig ist die Zitronenbrause. Wisst ihr, von welcher die Rede ist? Kindheit ahoi! Weiterlesen
Dinkelvollkornbrot
Was braucht man unbedingt zur Brotzeit? Ein Lieblingsbrot. Und das hier ist es: ganz ohne stundenlange Gehzeiten, ohne Sauerteig, ohne Brotbackautomat oder vorgeheizten Ofen. Lediglich einer Kastenform bedarf es und schon kanns losgehen!
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Couscous-Taboulé
Der erste Eintrag und schon ein schlechtes Gewissen – das kann ja was werden. Denn zugegeben: Einen Taboulé-Salat aus Couscous gibt es wahrscheinlich eigentlich gar nicht. Und ja: Taboulé und Gemüse sind wohl auch nicht gerade ein alteingesessenes Ehepaar. Aber wie fast überall sind Dogmen dem Genuss eher abträglich und machen das Leben viel zu unbunt. Deshalb gibt es heute eine Taboulé-Variante, die nicht ganz so grün ist, wie sie eigentlich sollte, und den Bulgur einfach mal im Schrank lässt. Dafür passt sie gut zum Grillen, ist schnell gemacht und schmeckt auch 83-jährigen Großtanten, die wenig orienterprobt sind.
Für zwei Hungrige
- 150 g Couscous
- 275 ml Wasser
- 3 Esslöffel Zitronensaft
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Esslöffel Olivenöl
- 2-3 Tomaten
- ½ Salatgurke
- 1 großer Bund Petersilie
- ein paar Blätter Minze
- Salz
- Pfeffer
Das ist zu tun
Den Couscous nicht kochen, sondern mit dem Zitronensaft, etwas Salz und 275 ml Wasser etwa 25 Minuten quellen lassen. Gegebenenfalls noch etwas Wasser zufügen. Zwiebel fein schneiden, mit dem Öl mischen und zum Couscous geben. Tomaten und Gurke klein schneiden, entkernen und salzen, sodass sie nicht mehr zu viel Flüssigkeit enthalten und ebenfalls zugeben. Petersilie und Minze klein hacken, unterheben und alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Am besten schmeckt Taboulé, wenn man es ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lässt.
Besserwissen
Paprikas oder andere Vitaminbomben passen auch gut ins Taboulé. Für den orientalischen Geschmack ist besonders die Minze zuständig. Die Petersilie sollte aber trotzdem noch im Vordergrund stehen.















