Küchenexperiment: Riesenbohnen in Tomatensoße

Riesenbohnen in Tomatensoße

Bohnen und Tonatensoße – das kann doch nicht die große Kochkunst sein, oder? Inspiriert von den wohlschmeckenden, aber hochpreisigen Gigantes bzw. Riesenbohnen in Tomatensoße aus der Dose haben wir uns in die Küche gewagt und endlich die weißen Bohnen aus dem Küchenschrank verkocht, die dort schon so lange rumstanden. Wie erfolgreich wir dabei waren, könnt ihr hier lesen.

Das haben wir aus den Küchenschränken gezerrt

  • weiße Riesenbohnen bzw. Gigantes (über Nacht einweichen und am nächsten Tag 1,5 Stunden kochen)
  • 1 Tomatendose
  • 1 kleine Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • etwas Zucker
  • Olivenöl

Riesenbohnen in Tomatensoße

Schmeckt’s?

Es hat geschmeckt – allerdings nicht so gut wie aus dem Supermarkt. Und das war für uns ziemlich enttäuschend. Woran das lag? Die Bohnen wurden nicht so richtig weich. Vielleicht lagen sie doch schon zu lange im Küchenschrank herum? Oder reichten Einweichzeit und 1,5 Stunden Kochzeit wirklich nicht? Dadurch blieb auch die Tomatensoße  etwas fremd und war insgesamt einfach zu blass. Hätten Kräuter da den Unterschied gemacht? Oder gibt es eine geheime Zutat, die unbedingt zu den Gigantes gereicht werden muss, von der wir nichts wissen? Habt ihr vielleicht Ideen?

Nochmal?

Fragen über Fragen. Da jetzt die Gigantes erstmal leer sind, werden nicht gleich wieder welche angeschafft. Aber sicher lachen sie uns bald wieder aus dem Supermarktregal an und dann wird wieder zugeschlagen – und dieses Mal warten wir nicht wieder 5 Monate, bis wir sie verwenden.

Riesenbohnen in Tomatensoße

4 Gedanken zu “Küchenexperiment: Riesenbohnen in Tomatensoße

  1. Ich kenne das von meiner Tante (die mit einem Griechen verheiratet ist). Die gibt die mit Salzwasser, Salbei und Knoblauch gekochten Bohnen mit den Dosentomaten, einer großzügigen Prise Zucker, Salz, jeder Menge Knoblauch, Salbei- und Minzblättern und Olivenöl in den Backofen und schmort sie da. Ich bilde mir ein, dass dadurch die Gewürze richtig gut durchziehen. Ich fand’s jedenfalls immer sehr lecker ;-)

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    1. Liebe Tring,
      das klingt ja echt nach einer wilden Mischung. Wir können uns gut vorstellen, dass der Backofen der Weg zum Essensglück ist. Liebe Grüße an deine Tante. Wir testen ihre Version definitv und berichten.

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  2. Hallo ihr,
    In meiner Erfahrung ist es besser, die Bohnen nach dem Einweichen ohne Salz zu köcheln. Dann (wenn sie in der Probe weich sind, egal wie lange das dauert-ältere Trockenbohnen brauchen länger) würd ich sie wie oben beschrieben backen und dann erst am nächsten Tag nochmal aufwärmen. Salbei kommt bei Gigantes wirklich super, aber Thymian als Zweig darf schon mit ins Kochwasser. Eins was noch helfen kann ist ein El Natron- wirkt gegen die Bläheigenschaften, und manche behaupten, es fördere die Zartheit.
    Viel Glück!
    Alex

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    1. Ui, danke für die tollen Tipps! Das Projekt Gigantes wird immer spannender – mal sehen, ob wir uns dazu disziplinieren können, sie wirklich erst am nächsten Tag wieder aufzuwärmen und zu essen. Bei Sauerkraut und Eintöpfen lohnt es sich ja immer zu warten.

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